Atari Video Computer System / Atari 2600 

Atari Video Computer System 2600

Inhaltsverzeichnis
   → Entwicklungsgeschichte
   → Video Computer System, Modell CX-2600 (1977–80)
   → Video Computer System / Atari 2600, Modell CX-2600A (1980–86)
   → Atari 2600 (Junior-Modell), Modell CX-2600 (1983–92)
   → Atari 2800 / Sears Video Arcade II (1982–83)
   → Unveröffentlichte Modelle
   → Peripherie
   → Technische Daten

Entwicklungsgeschichte
Wenn man heute „vom Atari“ redet, dann ist meistens die erfolgreichste Spielkonsole der 1970er und frühen 1980er Jahre gemeint, die 1977 auf den Markt gebracht wurde: Das Atari Video Computer System (Entwicklungsname „Stella“, nach der Marke des Fahrrads eines Mitarbeiters), später Atari 2600 genannt. Begonnen wurde mit der Entwicklung des Grafikchips TIA bereits im März 1976 bei Cyan Engineering, einer Tochterfirma Ataris. Technisch den späteren Konkurrenten weit unterlegen, hatte es durch die riesige Spieleauswahl aber die meisten Käufer angesprochen. Bis 1992 wurde die Konsole technisch nahezu unverändert produziert, lediglich das Äußere und das Platinenlayout wurden im Lauf der Zeit der Entwicklung angepasst. Man unterscheidet drei Grundmodelle, die jeweils noch in verschiedenen Versionen herausgebracht wurden: das ursprüngliche Video Computer System mit der Modellnummer CX-2600, erkennbar an der Fake-Holzfront und den sechs Schaltern auf dem „Höcker“, das zweite Modell mit der Modellnummer CX-2600A (vier statt sechs Schalter, die zweite Version dieses Modells hatte dann eine schwarze Front und hieß nun Atari 2600) und die flache Variante, die meist „Junior“ genannt wird. Eine technisch leicht modifizierte Version ist die für den japanischen Markt gedachte Konsole Atari 2800, die in Nordamerika als Sears Video Arcade II vermarktet wurde.


Der Atari Stella Prototyp – Bild: Allan Alcorn / atarimuseum.com

Atari Video Computer System, Modell CX-2600 (1977–80)
Die erste Version mit dem Spitznamen „Heavy-Sixer“ wurde im September 1977 zusammen mit zwei Joysticks, einem Satz Paddles und dem Spiel „Combat“ ausgeliefert, wenig später wurden der Konsole neun Spiele beigelegt und für rund 250 Dollar verkauft. Wenn man sich die Konsole von innen anschaut, sieht man noch Überbleibsel aus der Entwicklungszeit, so waren unter anderem eingebaute Stereo-Lautsprecher geplant. Dieser heute sogenannte „Sunnyvale Heavy Sixer“ ist heute ein gesuchtes Sammlerstück, insbesondere mit der ersten Generation der berühmten Atari-Joysticks und den Spielen mit der sogenannten „Gatefold“-Verpackung. Zu den Unterschieden zwischen den beiden 6-Schalter-Modellen siehe die Bilder weiter unten. Schon 1978 bekam die Konsole dann ein leichtes Facelift verpasst, die dicke Kunststoff-Bodenwanne wurde gegen eine wesentlich leichtere Version ausgetauscht und die Front geradegezogen. PAL-Modelle dieser zweiten Version wurden erst ab 1980 gebaut und in Europa ausgeliefert, als in den USA bereits das wiederum überholte Modell CX-2600A auf den Markt gebracht wurde.
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CX-2600, 1. Version (1977–78)

Gut zu erkennen ist hier die leicht abgerundete Front und die dicken Seiten. Nur diese Konsole ist der sogenannte „Sunnyvale Heavy Sixer“
CX-2600, 2. Version (1978–80)

Gerade Front, schmale Seitenwände. Mitunter wird die Version auch als „Light Sixer“ bezeichnet.
CX-2600, 1. Version, Mainboard

v.l.n.r.:
TIA, Prozessor, PIA, Modulschacht, Anschluss für die Schaltereinheit, Controllerports (oben und unten), Netzteilanschluss (Mitte)
CX-2600, 2. Version, Mainboard

geringe technische Änderungen, Reihenfolge der Bauteile wie im vorherigen Bild
Sears Video Arcade, 1. Version (1977–78)

Im Prinzip die allererste Version des VCS / 2600 vom September 1977. Hier noch mit Wurzelholzdekor und grauer Schalterblende
Die Einzelteile des CX-2600, hier die 1. Version

In der Bodenwanne (oben rechts) sind die Halterungen für die geplanten Lautsprecher gut zu sehen. Beim 1978er-Modell sind diese Halterungen nicht mehr vorhanden.
Auffälligster optischer Unterschied zwischen der 1. Version (links) und der 2. Version des 6-Schalter-Modells ist die Stärke der Seitenwand und die leichte Krümmung der Frontpartie beim Urmodell

Atari Video Computer System / Atari 2600, Modell CX-2600A (1980–86)
1980 folgte die dritte Version (Modellnummer CX-2600A), hauptsächlich wurde die Elektronik überarbeitet und statt der Hauptplatine im dicken Alumantel und der zweiten Platine mit den Schaltern wurde nun alles auf eine Platine gesetzt und schräg im Gehäuse verbaut, die Schalter für die Schwierigkeitseinstellung wanderten dadurch auf die Rückseite und die Controlleranschlüsse nach oben auf die Rückseite des Höckers. 1982 kam dann die vierte Version, die nach dem Erscheinen der Konsole 5200 jetzt offiziell „Atari 2600“ genannt wurde. Ihr Spitzname ist wegen der schwarzen Blende und wegen dem neu erschienen Spiel zum Film „Star Wars - The Empire Strikes Back“ Darth Vader. Bis auf die schwarze Front an Stelle der Holzimitation und die fehlende orange Umrandung des „Höckers“ ist die Konsole identisch mit dem 1980er-Modell. Begründet wurde die Designänderung ähnlich wie beim Wechsel ven den 400/800-Computern zur XL-Serie mit dem Argument, dass ein komplett schwarzes Gerät sich besser in ein Hightech-Wohnzimmer der 1980er Jahre einfügen würde als ein Modell mit „Holzfront“. Ausgeliefert wurde die Konsole entweder mit „Pac-Man“ (Namco/Atari) oder „Centipede“ (Atari).
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CX-2600A, 1. Version (1980–82)

Durch die veränderte Platine sind die Joystickports und der Netzteilanschluss an der Rückseite nach oben gewandert, gleichzeitig wurden die beiden Schwierigkeitsgrad-Schalter auf die Rückseite gesetzt.
CX-2600A, 2. Version (1982–86)

Schwarze Front, „Atari 2600“ ist nun die offizielle Bezeichnung
CX-2600A, Mainboard

Anschlüsse und Schalter oben v.l.n.r.:
Controller 1, Schwierigkeitsgrad Spieler 1, Netzteilanschluss, Schwierigkeitsgrad Spieler 2, Controller 2, Kanalwahl

Bauteile in der Mitte v.o.n.u.:
Modulschacht, PIA, Prozessor, TIA

Der TV-Anschluss befindet sich direkt auf der Platine über dem RF-Modulator auf der rechten Seite. Das Kabel wurde direkt nach draußen geführt.
CX-2600A in Einzelteilen

Atari 2600 „Junior“ (1983–91)
Nur ein Jahr später wurde die Junior-Serie vorgestellt: Deutlich kleiner und kompakter, aber innen noch dieselbe Technik. Das Design stammt von Ataris Industriedesigner Regan Cheng, entwickelt wurde die Konsole als Atari 2200 „Bonnie“ vom WCI Atari New York Lab unter der Leitung von Gregg Squires und Steve Mayer. Im selben Jahr kam der große Videospiele-Crash, nachdem Atari Prozesse gegen Activision und Imagic verlor und selbst mit Insidergeschäften an der Börse in die Schlagzeilen geriet. Atari wollte ausschließlich eigene Spiele für die Konsole veröffentlichen, musste aber nach Klagen der beiden Hersteller nachgeben und die Konsole für Drittanbieter öffnen, was zur Folge hatte, dass in den kommenden zwei Jahren eine Unzahl von Modulen von Dutzenden Herstellern den Markt derart überflutete, dass die Spiele teilweise unter einem Dollar verkauft wurden. In der Folge mussten auch die Konkurrenten Coleco und Mattel die Preise für ihre Konsolen und Spiele radikal senken, um mithalten zu können. Zum Schluss gingen viele Spielehersteller pleite und Konsolenhersteller verschwanden ebenfalls wieder vom Markt. Zudem waren die Heimcomputer mittlerweile erheblich leistungsfähiger als die Konsolen und die meisten Spiele bereits auch dafür erhältlich. Daher konnte sich das Modell mit dem schwarzen Streifen kaum durchsetzen und ist heute die seltenste Variante der drei Juniors. 1984, kurz vor der Übernahme durch die Tramiels, kam die sechste und 1986 die letzte Version des 2600 auf den Markt. Die Konsole wurde auf Grund eines sehr günstigen Preises – 99 Mark gegenüber der rund 300 Mark für ein NES – erneut zum Renner und wurde zusammen mit 32 Spieleklassikern auf einem Modul sowie anfangs mit einem ProLine-Joystick, später mit zwei Joypads ausgeliefert. Parallel dazu wurden auch die alten Geräte des schwarzen 2600A vermarktet. Eine Sonderedition des „Juniors“ erschien gegen Ende der 1980er mit einer anders gestalteten Verpackung und dem Spiel Centipede statt dem 32er-Modul. Ende der Produktion der 2600-Serie war dann im Dezember 1991. Das letzte von Atari produzierte Spiel war „Secret Quest“ (Modul CX-26170, 1989), entwickelt bei Axlon von Steve DeFrisco und Nolan Bushnell, der in der Tramiel-Ära freiberuflich für Atari arbeitete.

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CX-2600 Junior, 1. Version (1983–84)

Leicht erkennbar am schwarzen Typenschild in der Mitte. Diese Junior-Urversion wurde vor allem in Europa vertrieben, hergestellt wurde sie im Werk in Irland.
CX-2600 Junior, 2. Version (1984–88)

Metallblende mit kurzem Regenbogenstreifen. Diese Version kam noch vor der Übernahme Ataris durch die Tramiels auf den Markt und wurde nach der Übernahme vorerst gestoppt, nur das schwarze CX2600A-Modell wurde weiter produziert. Im Juni 1986 wurde diese Version samt CX-24 Joysticks erneut ausgeliefert.
CX-2600 Junior, 3. Version (1986–92)

Kam im Juni 1986 auf den Markt und wurde mit CX-78 Joypads und dem 32-in-1-Spielmodul für 99 DM verkauft.
Mainboard des CX-2600 Junior

Am oberen Rand befinden sich die Controllerports, der Netzteilanschluss sowie der TV-Anschluss, daneben noch die Schalter für die Einstellung der Schwierigkeitsgrade und des Kanals. Auf dem Mainboard befinden sich der An-/Ausschalter und der Umschalter für Farbfernseher oder Schwarzweißfernseher (beide links neben dem Modulschacht), ganz rechts befindet sich der Anschluss für das Flachbandkabel der Reset- und Selecttaster. Unter dem Modulschacht liegen von oben nach unten PIA, der Prozessor und TIA. Neu beim Junior-Modell ist eine Power-LED, sie befindet sich links unten auf der Platine.
CX-2600 Junior in Einzelteilen Unveröffentlicht: Eine vierte Version des 2600 Junior in weiß

Bild: atarimuseum.com
Entwicklungsversion: Der Atari 2200 „Bonnie“

Bild: atarimuseum.com

Atari 2800 / Sears Video Arcade II (1982–83)
Mit dieser speziell umgestalteten Konsole wollte man 1982 in Japan ins Geschäft kommen. Die Konsole wurde auch in Nordamerika verkauft - jedoch als „Video Arcade II“ unter dem Label der Firma Sears, die seit Mitte der 1970er Jahre von Atari speziell umgestaltete Systeme bezieht. Die Konsole mit dem Entwicklungsnamen „Cindy“ brachte ein paar neue Funktionen gegenüber dem 2600 mit. So ist der Controller wie beim unveröffentlichten 2700 gleichzeitig Paddle und Joystick. Die Umschaltung erfolgt auf der Konsole selbst. Anstatt den herkömmlichen zwei Controllerports sind beim 2800 vier vorhanden. Das System floppte allerdings in Japan, zu dieser Zeit begeisterte die in der Branche bislang nur als Spieleentwickler bekannte Firma Nintendō K.K. mit dem Famicom (dem späteren Nintendo Entertainment System) das ganze Land. Auch in den USA selbst wurde Cindy kein großer Erfolg, hier kam 1982/83 der Videospiel-Crash in Gang. 1983 wurde das System wieder eingestellt und das Gehäuse später beim 7800 wieder verwendet.


Unveröffentlichte Modelle
Atari 2500 (1981)

Vermutlich Ataris erster Versuch, eine Low-Cost-Variante des Atari 2600 zu entwickeln. Im Inneren des bisher undokumentierten 2500 steckt ein ganz normales 2600A-Mainboard. Die Joysticks auf der Oberfläche sind sog. Mock-Ups, d.h. es ist nur das äußere fertig, Technik existiert noch nicht. Die langen roten Streifen stellen die Feuerknöpfe dar.

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Atari 2500 Mockup

Bild: atarimuseum.com
Innenansicht, hier befindet sich lediglich ein normales CX-2600A-Mainboard im Inneren

Bild: atarimuseum.com

Atari 2700 „IR-Stella“ (1982)
1982 entstand das 2700, das mit kabellosen Controllern arbeitet. Die Controller selbst sind 8-Richtungs-Joystick und 270-Grad-Paddle zugleich und beinhaltet drucksensitive Knöpfe. Das ganze System war bereits fertig, Flyer wurden verteilt, verpackte Systeme wurden schon zur Auslieferung bereit gemacht, da fiel in der Qualitätskontrolle, durchgeführt von John Protsman, der Controller durch. Sein Signal konnte in etwa 300 Metern Entfernung noch empfangen werden. Atari 2700 Systeme in der Umgebung hätten beeinträchtigt werden können. Die Technik ist dem der Funkhandsender für Torantriebe auch nicht unähnlich, sodass eventuell sogar Garagentore während dem Spielen auf- und zugehen konnten. Die Controller neu zu entwickeln hätte bedeutet, das ganze System neu zu entwickeln. So wurden die 2700 Systeme wieder eingestampft. Beim Design des gesamten Systems wurde ein Bruch mit der bisherigen Linie begangen - das Design stammt von Roy Nishi und floss in die nachfolgenden Systeme 2800, 5200 und 7800 mit ein.

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Atari 2700 Konsole Atari 2700 Seitenansicht, unter der hier geöffneten Klappe wurden die Joysticks gelagert. Dieses Detail sowie Teile des Designs flossen in die Konsole 5200 mit ein.

Bild: atarimuseum.com
Atari 2700 Werbeflyer

Atari 2000 „Val“ (1982)
Eine kompakte Version - hier ist alles, was man braucht, auf kleinstem Raum zusammengefasst. Die Konsole wurde 1982 vom WCI Atari New York Lab unter Leitung von Gregg Squires entwickelt. Vorlage für „Val“ war die ungleich größere Atari 2500 Konsole. Zu Marktforschungszwecken wurde ein brauner 2000 nach Sunnyvale geschickt, später noch eine blaue Variante. Beide wurden abgelehnt. Aus den Resten des Atari 2000 entstand ein Jahr später der Atari 2200, der Vorläufer des 2600 jr. 2000 Stück dieser Konsole, die als Entwicklerversionen oder Vorserienmodelle gedacht waren, sind im Jahr 1982 spurlos verschwunden.


Atari 2000 – Bild: atarimuseum.com

Atari 3000 „My First Computer“ / „Graduate Computer“ (1983)
Der Graduate Computer stellt eine Erweiterung dar, die den Atari 2600 zum Computer umwandeln soll. Anhand des Namens kann man darauf schließen, dass das Produkt speziell für Kinder und Jugendliche gedacht sein sollte. Die gesamte Serie ist jedoch, wohl aus der Sorge heraus, man könnte der hauseigenen XL-Serie Konkurrenz machen, nie erschienen. Ursprünglich sollte die Veröffentlichung im Oktober 1983, also zeitgleich mit den Heimcomputern 600 XL und 800 XL stattfinden. Ein ähnliches System wurde im selben Jahr von Spectravideo unter der Bezeichnung „CompuMate“ herausgebracht, in Deutschland wurde es vom Versandhaus Quelle unter deren Eigenmarke Universum vertrieben.

Hardware: Software:
Bilder (Zum vergrößern anklicken)
Atari 3000

Bild: atarimuseum.com
Atari 3000 Mainboard

Bild: atarimuseum.com
Atari 3000 Komponenten „Sneak Peeks“ brachte bereits einen Artikel über das System, bevor es eingestellt wurde.

Peripherie
Die beste Konsole nutzt nichts, wenn man sie nicht bedienen kann. Aus dem Hause Atari gab es dazu eine Vielzahl an Controllern:

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Atari CX-10 Joystick (1977–78)

Die Ur-Version des legendären Atari-Joysticks. Das Design wurde komplett von den Joysticks der nicht erschienenen „Tank“-Spielkonsole übernommen. Vom Nachfolgemodell CX-40 kann man ihn am Aufkleber auf dem Stick und an der fehlenden „TOP“-Markierung unterscheiden, außerdem ist der Kranz um den Joystick gelb statt orange.
Atari CX-20 Driving Controller (1977–84)

Drehregler für u.a. „Indy 500“
Atari CX-30 Paddle Controller (1977–84)

360°-Drehregler, diese werden paarweise an einen Controllerport angeschlossen, so dass maximal vier Spieler gleichzeitig spielen können.
Atari CX-50 Keyboard Controllers (1977–84)

Mini-Tastatur u.a. für „BASIC Programming“. Die Tastaturen wurden immer paarweise verkauft und können mit Overlays versehen werden.
Atari CX-40 Joystick (1978–86)

Modelle ab 1982 haben keinen orangefarbenen Kranz mehr. In grau wurde dieser Joystick auch für die Homecomputerserien 400/800 und XE aufgelegt.
Atari CX-21 Video Touch Pad (1982–84)

Tastatur zur Steuerung von „Star Raiders“ in Verbindung mit einem Joystick
Atari CX-22 Trak-Ball (1982–84)

Trackball, mit dem man das Arcade-Feeling von u.a. „Missile Command“ nach Hause holen konnte.
Atari CX-23 Kid's Controller (1983–84)

Speziell für Kinder entwickelte Tastatur, die mit Overlays versehen werden kann.
Atari CX-24 Joystick (1983–92)

Speziell für die Junior-Konsole designter Joystick, der dank der zwei Feuerknöpfe auch am 7800 verwendet werden kann.
Atari 2800 Controller (1982–83)

Joystick und Paddle-Controller in einem – hier in der Sears-Version
Atari CX-42 Remote Control Joystick (1982–84)

Kabelloser Joystick auf Basis des CX-40
Atari CX-41 Joystick Repair Kit (1982–84)

Bei einigen Spielen kann es schon mal sein, dass der Joystick während des Spiels das Zeitliche segnet. Anstelle gleich neue Joysticks zu kaufen, bot Atari einige Zeit lang ein Ersatzteilpaket an, mit dem man seinen CX-40 wieder instandsetzen konnte.
Atari CX-43 Space Ace Joystick (1983–84)

Dieser Joystick wurde nur in Nordamerika angeboten
Atari CX-78 Driving Controller (1986–92)

Hier hat man sich wohl vom NES inspirieren lassen. Dieser Controller lag in Europa ab 1986 dem 2600 und dem 7800 bei.
Atari Track'n'Field Controller (1984)

Spezieller Controller für das Spiel „Track'n'Field“ im Arcade-Stil.
Atari 2700 Controller (1982)

Dank diesem Controller, der bei der Qualitätskontrolle durchfiel, musste das gesamte 2700-System wieder eingestampft werden.

Bild: atarimuseum.com
Atari G-1 Lightgun (1983)

Schaffte es nicht auf den Markt. 1987 wurde die Pistole als XG-1 in grau dem XE Game System beigelegt und auch einzeln verkauft.
Atari Mindlink (1982)

Spielsteuerung per Gedanken war damals ein revolutionäres Konzept. Die Probanden hatten allerdings an schweren Kopfschmerzen zu leiden, weshalb Mindlink wieder in der Versenkung verschwand.
Atari Mindlink (1982)

Headset
Atari 2600 Keyboard (1983)

Ein weiteres Tastatur-Addon, dieses wurde spezielle für die Junior-Konsole entwickelt. Schaffte es allerdings auch nicht auf den Markt.

Bild: atarimuseum.com

 
Technische Daten
Prozessor MOS 6507
Taktfrequenz 1,19 MHz
Arbeitsspeicher 128 Bytes
Modulgröße max. 32 kB
Grafikchip Atari TIA
Auflösung 160 × 200
Farbpalette 128 (16 gleichzeitig)
Soundchip Atari TIA
Soundkanäle 2 Pulse Code Generated
Tonhöhe 5 Bit
Controllerports 2 (Atari 2800: 4)
Verkaufte Einheiten ca. 30 Millionen
Spiele ca. 500-600 (ohne Clones und Pirates)
Beginn der Entwicklung März 1976
Vorstellung Juni 1977
Im Handel CX 2600: September 1977
CX 2600 A: 1980
CX 2600 (jr.): 1983, erneut Juni 1986
Eingestellt CX 2600: 1980 (Europa: 1982)
CX 2600 A: 1986
CX 2600 (jr.): Januar 1992

Letzte Bearbeitung: 5. September 2017