Willkommen im Atarimuseum 

 Letzte Neuzugänge

Falcon 030 (14 MB RAM, TOS 4.02, Screenblaster II) + Lynx II (10. Februar 2017)

Portfolio HPC-006 mit serieller Schnittstelle, Datenkabel und Handbuch (20. Mai 2016)

1040 STF, Mega ST 1 mit AT-Speed, HD-Modul und Hypercache ST+, DDD M4 mit AT-Speed und HD-Modul sowie DDD HD 48 (3. Januar 2016)



 Was geschah im Februar?

1973
Ted Dabney verkauft seine Atari-Anteile an Bushnell, bleibt aber als Angestellter in der Firma.

1974
„Super Pong“ und „Rebound“ werden veröffentlicht. Atari Pacific wird gegründet, um den Markt auf Hawaii und Guam zu bedienen.

1975
Die Pinball Division wird gegründet. Von Anfang an mit dabei ist der heute als „Pinball Designer“ bekannte Steve Ritchie.

1976
Die Heimversion von „Pong“ steht nun endlich auch unter der eigenen Marke im Handel.

1977
„Video Music“ erhält die FCC-Freigabe und mit der Entwicklung des Videochips „STELLA A/N“, dem späteren „ANTIC“, wird begonnen.

1978
Raymond Kassar, Manager bei Burlington Industries, und Manny Gerard von Warner Communications beginnen mit den Verhandlungen über einen eventuellen Einstieg Kassars bei Atari. Dieser will jedoch eigentlich nicht und stellt daher Bedingungen, auf die sich Warner seiner Meinung nach nicht einlassen würde, darunter einen eigenen Chauffeur, ein eigenes Appartement in San Francisco und eine Gewinnbeteiligung. Warner stimmt allerdings zu und Kassar erhält zunächst einen Halbjahresvertrag als Präsident der Consumer Products Division. Mit „Ultra Tank“ wird derweil das letzte Arcadespiel unter der Marke Kee Games auf den Markt gebracht.

1979
Nachdem er bei Kassar keinen Bonus heraushandeln und auch keinen Computer auf Basis des Prozessors Motorola 68000 entwickeln konnte, verlässt Chefentwickler Jay Miner die Firma und gründet wenig später die Firma Hi-Toro, die bald in Amiga umbenannt wird.

1982
Das Projekt „Z800“ – ein Computer, der das Modell 800 ablösen soll – wird in „Sweet 16“ umgetauft. Unterdessen entlässt Atari 600 Mitarbeiter. Das Arcadespiel „Space Duel“ wird veröffentlicht, ebenso das VCS-Spiel „Haunted House“.

1984
Die nur mäßig erfolgreiche Spielkonsole 5200 wird nach etwa einer Million verkauften Exemplaren und nur 14 Monaten vom Markt genommen. Atari und Amiga verhandeln derweil über eine Lizenzvereinbarung, die bis zum 30. Juni unterschrieben werden soll. Demnach soll Atari Amiga eine halbe Million Dollar vorschießen, damit Amiga am Projekt „Lorraine“ weiterarbeiten kann, Atari bekommt im Gegenzug Zugang zu den Entwicklungsunterlagen.

1985
Namco kauft alle Vermögensteile, Patente, Marken- und Urheberrechte von Atari Games auf.

1992
Der seit 1989 bestehende Konflikt zwischen Atari Games und Nintendo America landet vor Gericht.

1996
Jugi Tandon, Inhaber des Laufwerksherstellers JT Storage, tritt an Tramiel heran und schlägt eine Fusion der beiden kriselnden Firmen vor.

1998
Die gesamten Atari-Rechte werden für gerade einmal fünf Millionen Dollar in bar an HIAC XI, einer hundertprozentigen Tochter des Spieleproduzenten Hasbro, verkauft. Hasbro hat in der Vergangenheit bereits die Reste von Ataris ehemaligen Konkurrenten Coleco aufgekauft. HIAC XI wird in Atari Interactive, Inc. umbenannt und Jack Tramiel tritt in den Ruhestand.

Letztes Update: 11.2.2017
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